Heute gibt es mal etwas Neues aus der Kategorie “Zubehör”, das recht gut in die Sommerzeit passt und der ein oder andere sicher gut gebrauchen kann. Durch den immer noch anhaltenden Pokemon Go Hype, sind Geräte wie diese in den letzten Wochen mehr als oft durch die Presse gegangen und erfreuen sich großer Beliebtheit. Und das nicht nur bei Smombies, sondern bei fast jedem, der unterwegs, am Strand oder beim Festival nicht auf strombetriebene Gadgets verzichten möchte oder kann.
Als “Digital Native” hat man es nämlich nicht leicht. Fast jedes Gerät, das man so tagtäglich dabei hat, läuft auf Akkupower. Smartphone, Smartwatch, Tablet & Co benötigen Strom – unsere “Währung” ist 5 Volt – gerne mit 1 oder 2 Ampere.
Bei mobilen Lautsprechern ist das meist nicht anders. Zwar geht der Trend auch hier zu größeren und leistungsstärkeren eingebauten Akkus mit 5000 oder 6000 mAh, aber das Gros der Speaker rettet einen meist maximal über den Tag. Bei vielen günstigen Modellen ist meist schon nach 2-4 Stunden „Schweigen im Walde“ und der Zuspieler gibt oft noch früher den Geist auf.
Auf mehrtägigen Festivals und ausgedehnten Campingurlauben beginnt dann die Suche nach der nächsten Stromquelle. Zum einen, um nicht selber singen zu müssen und zum anderen, um die nächste wichtige Statusmeldung der daheim gebliebenen Freunde auf Facebook & Co nicht zu verpassen. Also was tut man? Richtig – zurück zum Parkplatz und ein bisschen Saft aus der Autobatterie abzapfen. Derweil ist aber nix mit Musik, Facebook oder sonstigem – jedenfalls nicht am Ort des eigentlichen Geschehens…
Aus diesem Grund hat der Lautsprecher-Junkie sich mal 3 Zubehör-Gadgets vom chinesischen Hersteller Aukey angesehen, die Euch auch bei mehrtägigem Aufenthalt ohne Netzspannung nicht im Regen stehen lassen. Jedenfalls stromtechnisch nicht 😉
Die klassische Variante wird sicher jedem schon bekannt sein – gerade Ingress und Pokemon Go Spieler werden hiervon vermutlich gleich mehrere ihr Eigen nennen. Die Akkupack, Powerbank oder Powerpack genannten Zusatzakkus mit USB-Schnittstelle(n) gibt es in allen erdenklichen Formen, Größen, Kapazitäten und Leistungsklassen. Von kleinen 2600mAh Notfallakkus bis hin zu 50000ern, mit denen Ihr sogar das Auto fremdstarten könnt, gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl an Herstellern und Modellen. Dabei kann man nicht nur zwischen unterschiedlichen Designs, Kapazitäten und Ausgangsleistungen wählen – auch die Akku-Technik unterscheidet sich. Lithium-Ionen & Lithium-Polymere sind hier die gängigsten. Während erstere mit steigender Leistung recht schwer werden (hier werden einfach mehrere z.B. 18650er Akkus in ein Gehäuse gepackt), sind LiPo-Akkus zwar leichter aber recht pflegebedürftig.
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[nextpage title=“Dicker Brummer – Aukey PB-N15″]
Dicker Brummer
Das erste Modell, was ich Euch vorstellen möchte, ist das Aukey Dual-Port Akkupack PB-N15 mit 20000mAh und LiIon Akkus. Größen- und gewichtstechnisch ist das aber auch schon das Maximum, was ich unterwegs dabei haben wollen würde. Mit knapp 450 Gramm und 15,5 * 8 * 2,2 cm definitiv kein kleines Gerät mehr – aber dafür mit ordentlich Power. Dank der beiden USB-Ports könnt Ihr zwei Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen, wobei eines davon mit bis zu 2,1 Ampere betankt werden kann. Das zweite muss sich mit max. 1 Ampere begnügen, was aber für viele Geräte vollkommen ausreichend ist. Als nettes Gimmick verfügt das N15 über eine kleine LED an der Stirnseite und dient somit auch als Notfall-Taschenlampe. Die verbleibende Rest-Kapazität lässt sich anhand von 4 blauen LEDs ablesen, die durch den halbtransparenten Gehäuse-Kunststoff durchscheinen. Sieht chic aus!
Aufgeladen wird das N15 über einen seitlich angebrachten Micro-USB Port, der auch bis zu 2,1 Ampere Eingangsleistung verkraftet. Bei einem 20000mAh Akku ist das aber auch notwendig, um das Pack in halbwegs tolerierbarer Zeit wieder auf 100% zu bekommen.
Ansonsten kann das N15 noch durch seine robuste Bauart überzeugen – hier knirscht, klappert und knarrt nichts. Die leicht strukturierte Oberfläche gibt einen guten Halt und Fingerabdrücke sind so gut wie nicht zu sehen. Der Power-Taster ist angenehm groß und hat einen guten Druckpunkt, wenngleich man ihn lediglich zum Checken der Rest-Kapazität und für die Taschenlampen-Funktion benötigt – das N15 hat nämlich „Auto-Power-On“. Wäre das Teil nicht so irre schwer, hätten wir hier einen echt soliden und haptisch angenehmen Handschmeichler.
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Leistungsangaben Fact & Fiction
Wo wir gerade schon bei Kapazitäten waren, sprechen wir mal eben über die reellen Werte dieser Akkupacks. Die Leistungsangaben sind nämlich fast nie das, was sie zu sein scheinen. Zwar werden die meisten in den Packs verbauten Akkus wirklich die aufgedruckte und beworbene Kapazität haben – aber eben nur bei 3,7 Volt, der Nennspannung der eingebauten Akkus. Da diese 3,7 Volt nun aber per Elektronik wieder auf die benötigten 5 Volt hochgeregelt werden müssen, geht einiges an effektiv nutzbarer Kapazität verloren. “Verlustleistungen” von 40-45% sind hier keine Seltenheit und leider völlig normal. Der hier gerade angesprochene PB-N15 wird mit 20000mAh beworben und kann diese Kapazität prinzipiell auch aufnehmen – das haben diverse Lade-Tests ergeben. Die Ladung an einem 5 Volt / 2 Ampere Ladegerät dauert aber gut und gerne 19 Stunden, wodurch man Akkupacks dieser Leistungsklasse nicht “mal eben” über Nacht komplett aufladen kann.
Dass die Akkupacks nicht innerhalb der rechnerischen Zeit (z.B. 20000mAh/2000mA=10 Stunden) wieder voll aufgeladen ist, liegt an der Ladeelektronik, die dafür sorgt, dass die Ladung nicht konstant mit 2 Ampere vollzogen wird, sondern gegen Ende abfällt und das Pack nur noch mit sehr geringer Leistung aufläd. Das ist aber üblich und bei fast allen Geräten zu beobachten.
Schließt man nun einen Verbraucher (z.B. ein Smartphone) an den Akkupack an, stehen uns von den eingebrachten 20000mAh effektiv nur noch etwas um die 13000mAh auf 5 Volt zur Verfügung. Das liegt, wie schon erwähnt, an der Umwandlung von 3,7 auf 5 Volt, den Wärmeverlusten bei diesem “Upstepping” und an den Kabelverlusten.
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[nextpage title=“Solar Power – Aukey PB-P8″]
Solar-Power…
Ähnlich verhält es sich bei dem zweiten Produkt, was ich hier ins Rennen bringen möchte – der Aukey PB-P8 Solar Powerbank. Das, durch seine Gummierung und robuste Bauart auf Outdoor getrimmte Akkupack, verfügt über einen leichten 12000mAh LiPo Akku und als besonderes Feature über ein Solar-Panel, welches sich über die komplette Gehäuseoberseite zieht.
Wer jetzt aber denkt, dass man das Akkupack damit “mal eben” wieder aufladen kann, wenn die Sonne scheint, der liegt leider falsch. Trotz der recht üppigen Abmessungen liefert das Solar-Panel im besten Fall (also dem, den der Hersteller annimmt) 200mA bei 5 Volt. Im Regelfall und in unseren Breitengraden wird man diese Leistung (1 Watt) aber so gut wie nie abrufen können. Selbst im Idealfall würde man rechnerisch 45-60 Stunden pralle Sonne benötigen um das Akkupack nur mit deren Kraft aufzuladen. Somit ist das Solarpanel leider nur als “Notlösung” zu bezeichnen und eignet sich maximal dafür, den internen LiPo Akku immer mal wieder mit ein wenig Ladung zu versehen, was bei LiPo Akkus alle 3 Monate sowieso ratsam ist, oder das Smartphone nach einigen Stunden praller Sonne mit ein paar Prozent Akkuladung aufzupäppeln.
Im Idealfall lädt man das P8 und das N15 aber mit einer leistungsstärkeren Stromquelle – 2 Ampere bei 5 Volt sind hier das Maximum, was die Akkupacks vertragen, bzw. aufnehmen können.
Wie auch beim PB-N15 ist die Kapazitätsangabe des Akkus faktisch richtig – allerdings ist die zur Verfügung stehende Ausgangskapazität bei 5 Volt mit ca. 8000mAh auch deutlich geringer, als das, was der Aufdruck verspricht. Als Beispiel für die “Reichweite” nehmen wir mal den Akku eines handelsüblichen iPhone 6, welcher mit ca. 1800mAh angegeben ist. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass man dieses Smartphone nicht immer bis aufs Letzte leer saugt und noch eine Rest-Kapazität von, sagen wir mal 300mAh, im Akku vorhanden sind, kommen wir rechnerisch auf 5,3 Ladungen – bei immer komplett entleertem Handy-Akku immerhin noch auf 4,4 Ladungen. Diese Zahlen entsprechen auch in etwa dem, was Aukey bei Amazon in der Produktbeschreibung angibt. Generell scheint es Aukey bei den Angaben der Ladezyklen recht genau zu nehmen – sämtliche Zahlen gehen hier wohl von der zur Verfügung stehenden Kapazität bei 5 Volt aus und nicht von den 3,7 Volt Leistungswerten des Akkus. Dafür gibt´s nen Daumen nach oben.
Ansonsten ist das PB-P8 mit 274 Gramm und Abmessungen von 13,5 x 8 x 1,7 cm durchaus “mitnehmbar”. Die Gummiklappen über den beiden USB-Ports (2,4 & 1 Ampere) bieten sogar einen ganz guten Schutz vor Staub und Feuchtigkeit. Leider sitzen sie sehr locker und lösen sich im Rucksack gerne mal aus ihrer Position. Aber sooo empfindlich sind USB-Anschlüsse ja zum Glück nicht 😉
Die allgemeine Haptik ist recht gut – durch die leichte Gummierung fühlt sich das P8 gut an und liegt durch die eingearbeiteten Grip-Zonen und wabenförmigen Einprägungen auch sicher in der Hand.
Zwischen den beiden USB-Ports befindet sich auch beim P8 die obligatorische LED. Diese eignet sich aber auch bei diesem Modell bestenfalls als Notfall-Taschenlampe und nicht als vollwertiger Taschenlampenersatz. Wie viel Leistung das P8 noch inne hat, kann man an den 4 kleinen blauen LEDs neben dem bündig eingelassenen und etwas schwer zu drückenden Power-Knopf an der Seite des Gehäuses ablesen. Generell benötigt man den Power-Button aber auch nur selten – das PB-P8 verfügt über eine automatische Einschaltung bei Einstecken des USB-Kabels. Lediglich für die manuelle Überprüfung des Ladestands (Knopf kurz drücken) und das Aktivieren/Deaktivieren der LED (Knopf lange drücken) muss man den 4x6mm kleinen orangefarbenen Knopf suchen und betätigen.
Insgesamt ist das Aukey PB-P8 Solar-Akkupack also ein durchaus empfehlenswertes Gerät, auch wenn ich von dem Solar-Panel und der Kapazität mehr erwartet hätte. Wie auch beim P15 befindet sich ein Micro-USB Ladekabel, sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (bitte Hinweis am Ende beachten!) und eine Garantiekarte im Lieferumfang. Auf eine Transporttasche muss man bei beiden Modellen leider verzichten.
Große Dinge erwarten Dich auf Seite 5 ——>
[nextpage title=“Bigger is better – Aukey PB-P2″]
Bigger is better!
Das letzte Gerät im Bunde ist was für wahre Outdoor-Fans, die sich auch mal etwas länger Abseits der Zivilisation aufhalten und trotzdem ihre Geräte mit Strom versorgen möchten.
Es handelt sich hierbei um das Aukey “PB-P2” 20Watt Solar-Panel, das durch seine Größe von 31 x 17,5 x 4 cm (zusammengeklappt) und das Gewicht von 789 Gramm nicht unbedingt immer Platz im Handgepäck findet. Dafür soll das aus drei Solarelementen bestehende Panel eine Ausgangsleistung von bis zu 3.1 Ampere bei 5 Volt bieten und auch leistungshungrigere Geräte mit Strom versorgen können. Komplett ausgeklappt bringt es das P2 auf stattliche 62,5 x 31 cm Gesamtfläche.
Das P2 besteht komplett aus robustem und vernähtem Cordura-Gewebe und soll wasserdicht sein. Dieses Feature habe ich ehrlich gesagt nicht getestet, aber einem mittleren deutschen Regenschauer wird es auf jeden Fall stand halten. Die drei, aus jeweils zwei Solarzellen bestehenden Solarelemente, können einigermaßen platzsparend ineinander geklappt werden, sodass sich die Grundfläche auf ein Drittel reduziert. Neben diesen 3 Elementen verfügt das P2 noch über eine Verschlussklappe mit Klettverschluss und Metallöse, sowie ringsum 4 Befestigungsschlaufen für die 3 mitgelieferten Karabinerhaken, mit deren Hilfe das gesamte Panel entweder aufgehangen oder z.B. an einem Rucksack befestigt werden kann.
Auf den Rückseiten der jeweils äußeren Panels befinden sich ausklappbare und mittels Klettverschluss fixierbare Ständer, mit deren Hilfe das Panel in einem idealen Winkel recht sicher zur Sonne hin aufgestellt werden kann. Zudem bietet diese Art der Aufstellung auf der Rückseite genügend Schatten, um die zu ladenden Geräte nicht in der prallen Sonne liegen haben zu müssen.
Hinter einer dieser „Ständer-Klappen“ befindet sich eine großzügig dimensionierte und mit Reißverschluss versehene Netz-Tasche mit integrierten Gummibändern für die Befestigung der zu ladenden Geräte.
In dieser Tasche ist auch der fest montierte Laderegler mit zwei 2,4 Ampere USB Ports und einer roten Lade-LED zu finden. Die Oberfläche des Ladereglers ist mit einer dünnen Schutzfolie vor Kratzern geschützt und kann einfach abgezogen werden, wenn man das mag. Ich hab sie drauf gelassen – sicher ist sicher 🙂
Der Wirkungsgrad, der hinter leicht strukturiertem und transparentem Kunststoff verbauten sechs monokristallinen Solarzellen, wird von Aukey mit 23,5% angegeben. Das ist schon ein ordentlicher Wert, wenn man bedenkt, dass anderen Solarzellenarten lediglich einen Wirkungsgrad zwischen 2 und 16% aufweisen und das momentane technische Maximum einzelner Zellen bei 32-33% liegt. Selbst die 2014 entwickelte Weltrekord-Mehrfachsolarzelle, mit 508 gekoppelten Zellen und Fresnel-Bündelung, kommt “nur” auf einen Wirkungsgrad von 46% und gilt als Meilenstein der Solartechnik. In wie weit dem angegebenen Wirkungsgrad der im P2 verbauten Zellen zu trauen ist, kann ich auf Grund fehlender Messmöglichkeiten und Herstellerkennungen leider nicht sagen – ich gehe einfach mal davon aus, dass das der Realität entspricht, behalte mir Zweifel aber vor… 😉
Den höchsten und stabilsten Output hat das P2 natürlich bei direkter und nicht von Wolken unterbrochener Sonneneinstrahlung. Durch die recht große Gesamtfläche der sechs 12,5 x 13cm großen Zellen (ca. 975 cm²), liegt zwar auch bei leicht bewölktem Himmel eine gewisse Leistung an, aber die Ausgangsspannung bricht unter diesen Umständen schnell zusammen. Bei voller Sonneneinstrahlung ist es aber ohne Probleme möglich, zwei 1 Ampere Geräte parallel mit diesem Panel aufzuladen. Die vom Hersteller angegebenen 3,1 Ampere sind in unseren Breitengraden aber leider nicht wirklich zu erreichen – selbst bei maximaler Einstrahlung und idealstem Aufstellwinkel bricht die Spannung sehr schnell auf unter 4,5 Volt ein, wenn man versucht das angepriesene Maximum abzurufen. Eigentlich ein bisschen schade – entspricht aber irgendwie dem, was ich erwartet habe…
Trotzdem ist es irgendwie ein gutes Gefühl, wenn man seine alltäglichen Gadgets alleine mit der Kraft der Sonne aufladen kann. Hat was von Unabhängigkeit und Freiheit mit einem Spritzer Öko 🙂
Da bei Dunkelheit und Wolken Schluss mit Aufladen ist, kombiniert man solch ein Solarpanel idealerweise mit einem nicht allzu großen und schweren Akkupack, um auf der einen Seite einen gewissen Puffer für die Nacht und wolkige Abschnitte zu haben und zum anderen, um mögliche Spannungsspitzen bzw. -einbrüche kompensieren zu können. Per Spezifikation ist die Spannungs-Spanne 😀 von USB 2.0 Anschlüssen mit 4-5,5 Volt zwar recht groß, aber viele Geräte reagieren allergisch auf zu geringe oder zu hohe Voltzahlen. Da macht es Sinn, ein kleines Akkupack als mögliches “Opfer” dazwischen zu schalten – 25 Euro sind eher zu verschmerzen als 600…
Durch die recht großzügig geschnittene Netz-Tasche, würde sogar der oben genannte 20000mAh (13000mAh) Brummer rein passen – allerdings mit dem Nachteil, dass das ganze System dann über 1,2 Kilo auf die Waage bringt… Dann schon lieber was leichtes um die 8000-10000mAh. Das reicht immer noch für 2-3 iPhone-Ladungen und die nachts verbrauchten Ampere können über Tag problemlos wieder vom Panel eingebracht werden. Somit ist man auch über mehrere Tage, bzw. Wochen am Stück autark und muss sich keine Gedanken über die nächste Steckdose machen.
Auf Seite 6 gibt´s das Fazit und paar kleine Tipps ——>
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Fazit
Insgesamt haben mich alle drei der hier vorgestellten und getesteten Stromquellen nicht sonderlich enttäuscht. Zwar darf man den meisten Angaben der Hersteller nicht zu 100% trauen, aber das kennt man ja schon von Werten wie P.M.P.O. und RMS oder Candela und (ANSI)-Lumen. Hier wird herstellerseitig gerne mal werbewirksam übertrieben, wenngleich die faktischen Angaben der Akkupacks ja stimmen. Trotzdem erwartet man als Kunde doch das, was auf einem solchen Gerät drauf steht…
Die Preise für die beiden Akkupacks sind im überschaubaren Bereich (ca. 25-30 Euro) – lediglich das P2 Solarpanel sticht mit 55 Euro ein wenig hervor. Dafür ist bei ihm aber auch nicht nach ca. 500 Ladezyklen (eher weniger) Schluss – so lange das Panel nicht defekt ist, bringt es auch Strom. Falls mal etwas mit den Geräten nicht stimmen sollte – eine 24 Monate Garantie ist bei allen inklusive.
Vom Umweltaspekt her darf man die Akkupacks auch nicht unbedingt betrachten, da bei jedem Lade- & Entladeprozess ca. 40-45% der Ladung auf der Strecke bleiben und in Wärme, Verlustleistung und Umrechnung verpuffen. Ist quasi wie ein Eimer mit Loch: An der Quelle füllt man 10 Liter ein, am Zeltplatz sind aber nur noch 6 Liter drin, die man nutzen kann. Und das jedes Mal und ohne Option dieses Loch zu stopfen. Ganz sicher nicht 100%ig effektiv – aber immer noch besser, als irgendwann ohne Musik und Smartphone im Dunkeln zu sitzen und einen wichtigen Anruf nicht machen oder empfangen zu können 😉
Apropos Umweltaspekt: Hier muss ich die Firma Aukey nochmal loben, denn die Verpackungen aller drei Geräte bestehen aus (vermutlich recycelter) Pappe und Karton. Auf den Einsatz von Kunst- und Schaumstoffen wird hier konsequent verzichtet, was in dieser Branche sicher nicht üblich ist. Einzig das P2 Solarpanel war noch in eine Kunststoff-Tüte verpackt – vermutlich aus transportschutztechnischen Gründen.
Noch ein kleiner Tipp am Rande:
Glaubt nicht alles, was in den – sagen wir mal “abenteuerlich übersetzten” – Bedienungsanleitungen steht und lest (so möglich) auch die anderen Sprachen parallel. Dadurch vermeidet Ihr Fehler in der Bedienung und seid auf der sichereren Seite, als wenn Ihr Euch auf die teils sehr grenzwertige deutsche Übersetzung verlasst. Diese Kritik habe ich natürlich auch schon an Aukey weitergeleitet – man versprach mir hier bei den nächsten Versionen nachzubessern und die Übersetzung zu überarbeiten.
In diesem Sinne – möge Euch der „Saft“ nie ausgehen und die Sonne immer scheinen. WoHER auch immer… 😉
Was noch gesagt werden sollte…
Alle drei der hier getesteten Geräte wurden mir von Aukey freundlicherweise zum Test überlassen. Wie Ihr aber seht, hat das natürlich wie immer keine Auswirkungen auf meine, teils recht kritische Sichtweise. Ich bin immer froh, wenn ein Hersteller von seinen Geräten überzeugt ist und sie mir zum Testen überlässt – kaufen kann man sich die Testberichte oder Urteile beim Lautsprecher-Junkie aber nicht!
Eine kleine finanzielle Unterstützung bekomme ich, wenn Ihr auf einen der im Text integrierten Amazon-Ref-Link klickt und anschließend ein Produkt bei Amazon erwerbt. Ist definitiv nicht viel – aber ich mache das ja hier auch nicht des schnöden Mammons wegen 😉